Die allermeisten Zwölf- bis Neunzehnjährigen in Deutschland nutzen mindestens eine KI-Anwendung, laut der „JIM-Studie 2025“ sogar 91 Prozent von ihnen. Und auch jüngere Kinder kämen regelmäßig mit künstlicher Intelligenz in Berührung, sagt Nomisha Kurian. Die 30-Jährige ist Assistenzprofessorin an der britischen Universität Warwick und befasst sich in der Bildungsforschung damit, wie die Bedürfnisse von Kindern in KI-Anwendungen priorisiert werden können – und warum das auch nötig ist. Kurian berät außerdem Organisationen und Behörden zu kindgerechter KI.
Künstliche Intelligenz„Es ist wichtig, dass Kinder verstehen, dass KI keine Gefühle hat“
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Smart Toys, Sprachassistenten und Lernplattformen in der Schule: Kinder haben immer früher Kontakte mit KI. Wie das kindgerecht und sicher funktionieren kann, erklärt die Entwicklungspsychologin Nomisha Kurian.
Interview: Vinzent-Vitus Leitgeb
