Offen ist, inwiefern der Besuch des Papsts Einfluss auf den aktuellen US-Wahlkampf hat.

Fest steht, dass alle Präsidentschaftsanwärter das Potential der katholischen Wählerschaft erkannt haben. Besonders eifrig bemühen sich derzeit die demokratischen Bewerber Hillary Clinton und Barack Obama (beides Mitglieder protestantischer Kirchen) um diese Wählerklientel. Denn in der wichtigen Vorwahl am 22. April im US-Staat Pennsylvania werden die Katholiken (mehr als die Hälfte der Bevölkerung) eine große Rolle spielen.

Hillary Clinton und Barack Obama am Montag nach einer Wahlkampfveranstaltung im Messiah College in Grantham, Pennsylvania. Foto: AP

15. April 2008, 12:022008-04-15 12:02:00 ©