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Katholische Kirche:Vieldeutig im Abgang

Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz

Beobachter im Umfeld Marx' erlebten zuletzt einen zunehmend grübelnden, zurückgezogenen, mit sich ringenden Mann.

(Foto: Friso Gentsch/dpa)

Schon eine Weile nagen Zweifel an Kardinal Marx - am Umgang seiner Kirche mit Missbrauchsfällen, am eigenen Verhalten in der Sache. Der Amtsverzicht ist seine ganz persönliche Antwort. Und ein Zeichen.

Von Annette Zoch

Es war im November 2018, Abschlusspressekonferenz der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Marx war damals deren Vorsitzender. "Eine Frage noch zur persönlichen Verantwortung", fragt Christiane Florin vom Deutschlandfunk. "Hier sind jetzt über 60 Bischöfe versammelt, gab es einen oder zwei, die gesagt hätten, ich habe so viel persönliche Schuld auf mich geladen, ich kann eigentlich die Verantwortung dieses Amtes nicht mehr tragen?" Der Kardinal - er thront in der Mitte des Podiums, umrahmt von Bischofskollegen und Sprechern - blickt verständnislos. Seine Antwort fällt knapp aus: "Nein."

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