BundesregierungKatherina Reiche hat einen Plan. Aber welchen?

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Ja, sie wirke vielleicht  fordernd, sagt Katherina Reiche: „Aber zuallererst fordere ich mich selbst.“
Ja, sie wirke vielleicht  fordernd, sagt Katherina Reiche: „Aber zuallererst fordere ich mich selbst.“ Friedrich Bungert/Friedrich Bungert

Die Wirtschaftsministerin ist seit zwei Monaten im Amt und gibt Rätsel auf. Sie trifft sich mit Atomfreunden, zweifelt an Klimazielen und scheint zu wissen, was sie tut. Eine Annäherung an eine energische Politikerin.

Von Michael Bauchmüller und Claus Hulverscheidt, Berlin

Diese Leere. Diese Strenge. Die Bürowände strahlend weiß, die wenigen Möbel nüchtern und kantig, der Teppich grau meliert, der Schreibtisch im hinteren Teil des Zimmers ein wenig erhöht wie auf einem Podest. Kein Bild bringt Unruhe in die weiße Welt, keine Pflanze steht in der Ecke, nichts Persönliches ist zu erkennen, wenn man vom ovalen Konferenztisch gleich neben der Zimmertür aus den Blick schweifen lässt. Einzig ein lila-weißer Blumenstrauß und die beiden großen Flaggen im Hintergrund, die deutsche und die europäische, sorgen für ein paar Farbtupfer. Der Mensch, der hier arbeitet, so fährt es einem durch den Kopf, muss ein rationaler, klar strukturierter sein, mit einem Faible für strenge Formen. Ein Mensch wie Katherina Reiche.

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