Als erstes Mitglied der Bundesregierung seit dem Waffenstillstand im Gazastreifen reist Bildungsministerin Karin Prien am Sonntag nach Israel. Die stellvertretende CDU-Vorsitzende ist die erste Bundesministerin mit jüdischen Wurzeln im vereinten Deutschland. Ihre Großeltern flohen vor den Nazis in die Niederlande. Hier spricht sie über den Umgang mit der AfD, Antisemitismus bis in die Mitte der Gesellschaft und das Verhältnis zu Israel.
Bildungsministerin Karin Prien„Wir sollten jetzt kämpfen“
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Bildungsministerin Karin Prien verteidigt ihre Ankündigung, das Land zu verlassen, sollte die AfD den Kanzler stellen. Eine Zusammenarbeit mit Rechtsextremen würde die CDU „zerreißen“, warnt sie und fordert: Vor Judenhass an Schulen und Hochschulen darf der Staat nicht kapitulieren.
Interview von Daniel Brössler und Robert Roßmann, Berlin

Sachbuch:„Ich frage mich immer öfter: Wie viel Zukunft haben Juden in diesem Land?“
Was passiert, wenn man an deutschen Schulen über Antisemitismus aufklärt? Ein Gespräch mit dem Autor Ben Salomo über Anfeindungen gegen seinen fünfjährigen Sohn, Verschwörungsmythen und manipulierte Opferzahlen.
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