Internationaler StrafgerichtshofChefankläger Karim Khan jetzt offiziell suspendiert

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Er beteuert seine Unschuld und vermutet eine Verschwörung: Karim Khan, seit 2021 Chefankläger in Den Haag.
Er beteuert seine Unschuld und vermutet eine Verschwörung: Karim Khan, seit 2021 Chefankläger in Den Haag. Dimitar Dilkoff/AFP

Der juristische Verfolger von Putin und Netanjahu darf sein Amt wegen Vergewaltigungsvorwürfen vorerst nicht mehr ausüben. Ob politische Intrigen dahinterstecken oder er tatsächlich ein Täter ist, bleibt aber noch offen.

Von Ronen Steinke, Berlin

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Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs, der 56-jährige Karim Khan aus Großbritannien, ist nun offiziell von seinem Amt suspendiert worden. Der Grund sind Vergewaltigungsvorwürfe, die zwei frühere Mitarbeiterinnen unabhängig voneinander erhoben haben und die bis heute nicht geklärt sind. Bisher hatte Karim Khan deshalb sein Amt „freiwillig“ ruhen lassen. Im Mai vergangenen Jahres hatte er seine Amtsgeschäfte vorläufig an seine beiden Stellvertreter übergeben, um einer Gruppe von unabhängigen UN-Ermittlern zu ermöglichen, die Vorwürfe gegen ihn ungestört aufzuklären. Er selbst beteuert seine Unschuld.

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