Haiti„Ich liebe dieses von Gott oder der Geschichte verfluchte Land noch immer“

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Zu zwei Dritteln sei Port-au-Prince eine No-Go-Area, sagt Buch.
Zu zwei Dritteln sei Port-au-Prince eine No-Go-Area, sagt Buch. Odelyn Joseph/AP

Sein Vater ist in Haiti geboren, sein Großvater betrieb dort eine Apotheke: Für den Berliner Schriftsteller Hans Christoph Buch ist der Inselstaat eine zweite Heimat – das Familiengrab könne er aber nur noch unter Lebensgefahr besuchen.

Interview von Jan Heidtmann, Buenos Aires

Die UN beschreiben die Zustände in Haiti als eine „endlose Horrorgeschichte“: Nach Jahrzehnten blutiger Diktaturen werden große Teile des Landes inzwischen von schwer bewaffneten Gangs kontrolliert. Ein Funken Hoffnung ruht nun auf einem neuen Regierungschef. Der Autor Hans Christoph Buch, 81, hat das Land seit 1968 immer wieder besucht; seine Erfahrungen haben ihn unter anderem zu dem Roman „Die Hochzeit von Port-au-Prince“ inspiriert.

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