bedeckt München -2°

Spanien:Die Kanaren wollen kein zweites Moria werden

Warten an der Mole: Im Hafen von Arguineguín harrten zeitweise 2000 Migranten auf ihre Registrierung. In Spanien streitet man, wohin die Menschen gebracht werden sollen, die auf den Kanaren gelandet sind.

(Foto: Javier Bauluz/AP)

Auf den spanischen Inseln kommen täglich Flüchtlinge aus Marokko und Westafrika an, etwa 19 000 in diesem Jahr. Wo sollen die Menschen hin? Die Sorge vor Schreckenszuständen wie auf Lesbos ist groß.

Von Karin Janker, Madrid

Die Kanaren dürften kein zweites Moria werden - diesen Satz hört man oft in diesen Tagen und von ganz unterschiedlichen Seiten. Man hört ihn von einer Bürgermeisterin auf Gran Canaria, die Hotels bestrafen will, die Zimmer an Geflüchtete vergeben. Und von Hilfsorganisationen, die für eine menschenwürdige Unterbringung dieser Menschen kämpfen. Die spanische Migrationsbeauftragte sagt ihn, der Oppositionsführer ebenfalls.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Romy Schneiders Tochter
Die verlassene Tochter
Tokyo
Corona-Pandemie
Was wir von Asien lernen können
Baron Peter Piot
Epidemiologie
Der Virenjäger
Wohnen
Der Schimmelfahnder
Plate with ready-to-eat Black Forest cake PPXF00315
Abnehmen
Warum Intervallfasten nicht funktioniert
Zur SZ-Startseite