Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNHCR ist besorgt über die Lage von 72 000 Vertriebenen im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo. Die Menschen seien vor Gefechten zwischen Regierungstruppen und Milizen geflohen und dringend auf Hilfe angewiesen, teilte eine Sprecherin am Freitag in Genf mit. Seit im November die Kämpfe in der Provinz Nord-Kivu wieder aufflammten, wurden laut UNHCR mindestens 170 000 Bewohner vertrieben, viele flohen offenbar nach Uganda. Es fehlten Unterkünfte, Lebensmittel, sauberes Wasser.