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Kämpfe im Kongo:Welche Rolle spielt die UNO?

Congo's M23 fighters take Goma

Haben die M-23-Rebellen auf dem Weg nach Goma passieren lassen: DIe UN-Blauhelme im Osten Kongos.

(Foto: dpa)

16.996 Soldaten sind im Rahmen der Monusco-Mission (United Nations Organization Stabilization Mission in the DR Congo) im Kongo stationiert, ihre Aufgabe ist die "Stabilisierung" des Landes, eine "Peacekeeping"-Operation.

Die insgesamt 19.000 Monusco-Vertreter im Kongo (neben Soldaten sind auch Beobachter und Polizisten dabei) kommen größtenteils aus Bangladesch, Ägypten, Indien, Nepal, Pakistan und Südafrika. Viele von ihnen seien, so ein Bericht des amerikanischen Fachmagazins Foreign Policy, vor allem dort, um die hohen Zulagen der UN zu beziehen. Sie seien "nicht im Kongo um zu sterben". In einem Expertenbericht heißt es, die Blauhelme hätten nichts getan, um die Gewalt einzudämmen. Auch dem Einmarsch in Goma sahen sie schweigend zu.

Die UN-Truppen sind, mit wechselnder Bezeichnung, seit 1999 im Kongo. Das aktuelle Mandat geht bis zum 30. Juni 2013. Das Budget für ein Jahr beträgt 1,4 Milliarden Dollar, eine der teuersten Peacekeeping-Missionen in der Geschichte der UN.

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