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Kabinett - Schwerin:Mecklenburg-Vorpommern öffnet Impfungen für nächste Gruppe

Corona
Eine Mitarbeiterin des Impfteams überprüft eine Spritze. Foto: Thomas Frey/dpa Pool/dpa/Symbolbild (Foto: dpa)

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Schwerin (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern können künftig deutlich mehr Menschen als bisher eine Impfung gegen das Coronavirus bekommen. Das Kabinett gab am Dienstag den Astrazeneca-Impfstoff für Menschen der Prioritätsgrupe 2 frei, wie Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) in Schwerin anschließend mitteilte.

Noch in dieser Woche kämen Impfteams der Landkreise in Kitas, Grund- und Förderschulen, um die Beschäftigten dort zu impfen, erklärte Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU). Nächste Woche könnten dann alle unter 65-Jährigen, die der Prioritätsgruppe zwei zugeordnet sind, über das landesweite Callcenter Impftermine vereinbaren. Zu dieser Gruppe gehören den Angaben zufolge unter anderem Haus- und Fachärzte und ihre Personal sowie chronisch Kranke. Das Personal im Callcenter soll dazu aufgestockt werden.

Die Nachfrage nach dem Astrazeneca-Impfstoff war in der Prioritätsgruppe 1 bei Pflegekräften bisher hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Viele Impfdosen blieben liegen. Aus den Kommunen wurde daraufhin die Forderung laut, weiteren Gruppen eine Impfung zu ermöglichen. Minister Glawe erwartet in den nächsten Tagen weitere 30 000 Dosen des Astrazeneca-Impfstoffs in Mecklenburg-Vorpommern. Von Biontech-Pfizer würden im März 100 000 Dosen erwartet.

© dpa-infocom, dpa:210302-99-656649/3

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