Justiz:Verräterische Proben

Mehr Aufträge für DNA-Labor des Landeskriminalamts

Eine technische Mitarbeiterin im Labor des Landeskriminalamts in Magdeburg untersucht Socken auf menschliche DNA.

(Foto: Annette Schneider-Solis/dpa)

Mit DNA-Spuren könnten Ermittler Herkunft und Aussehen von Verdächtigen erfahren - doch das verbietet ihnen das Gesetz. Nach dem Mord an der Freiburger Studentin Maria L. steht die Regelung allerdings infrage.

Von Joachim Käppner

Am Ende ist es ein Haar gewesen, das die Polizei auf die Spur des mutmaßlichen Mörders von Maria L. gebracht hat. Die 19-jährige Studentin war nachts auf einem Freiburger Radweg überfallen, vergewaltigt und getötet worden. Das beklemmende Verbrechen hat nicht nur eine Debatte über Kriminalität von Migranten ausgelöst, sondern auch über eine Ausweitung der DNA-Analyse.

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