JustizStimmen für ein schärferes Sexualstrafrecht mehren sich

Lesezeit: 3 Min.

Demonstration gegen sexualisierte Gewalt am Brandenburger Tor in Berlin.
Demonstration gegen sexualisierte Gewalt am Brandenburger Tor in Berlin. IMAGO/dts

Bei der Justizministerkonferenz wird eine wachsende Unterstützung für das juristische Prinzip „Nur Ja heißt Ja“ deutlich. Einen Konsens gibt es aber vorerst nur für kleinere Änderungen im Sexualstrafrecht.

Von Ronen Steinke, Berlin

SZ bei Google bevorzugen

Bei den Grünen, der SPD, aber neuerdings auch in der CDU mehren sich die Stimmen, die für eine Einführung des Prinzips „Nur Ja heißt Ja“ im Sexualstrafrecht werben. Das würde eine Verschärfung des Rechts bedeuten. Die Diskussion betrifft die Frage, wann Strafgerichte eine unerwünschte sexuelle Annäherung als verboten einstufen. Bislang ist dies nur dann der Fall, wenn ein Täter sich über den „erkennbaren“ Widerwillen einer anderen Person hinweggesetzt hat. So lautet die Definition in dem entsprechenden Paragrafen 177 des Strafgesetzbuchs.

Zur SZ-Startseite

Podcast „Ist das gerecht?“
:„Problematische Vorstellung von Sexualität“

Wie gut ist das deutsche Sexualstrafrecht – und was würde es besser machen? Die Jura-Professorin Leonie Steinl erklärt, warum sie schärfere Gesetze nicht immer für den besten Weg hält.

SZ PlusPodcast von Ronen Steinke

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: