bedeckt München 18°

Justiz in Myanmar:Sieben Jahre Haft für eine Recherche

Reuters-Journalisten in Myanmar zu Haft verurteilt

Reuters-Journalist Kyaw Soe Oo wurde in Myanmar wegen Verrats von Staatsgeheimnissen verhaftet.

(Foto: Thein Zaw/dpa)

Ein Gericht in Myanmar verurteilt Reuters-Reporter, die ein Massaker der Armee an der Rohingya-Minderheit aufdeckten.

Von Arne Perras, Singapur

Das Urteil gegen zwei Journalisten der Nachrichtenagentur Reuters in Myanmar hat scharfe internationale Kritik ausgelöst. Gegen die beiden Reporter Kyaw Soe Oo, 28, und Wa Lone, 32, wurden am Montag in der Wirtschaftsmetropole Yangon jeweils siebenjährige Haftstrafen verhängt. Das Gericht befand die beiden Angeklagten für schuldig, sich während ihrer Arbeit illegal geheime Papiere beschafft zu haben. Kritiker prangerten das Verfahren als politischen Prozess zur Gängelung der Presse an.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Pressebild: Jan Marquardt, Cafée mit Herz
Aussteiger Jan Marquardt
"Ich habe gemerkt: Mein innerer Kompass stimmt nicht mehr"
Influencer in Dubai
"Eine der schäbigsten Steueroasen der Welt"
Ökologie und Architektur
Wohnen im Windrad
Girl with bangs and protective face mask staring while standing at park model released Symbolfoto AMPF00109
Covid-19
Was die Pandemie mit dem Immunsystem gemacht hat
Wir 4
Sabbatical
Auf Weltreise mit Kindern
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB