Junge Frauen und Rente„Es wäre gelogen zu sagen, dass ich mir gar keine Gedanken mache“

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Madita Winter, 24, arbeitet als Raumausstatterin in Darmstadt und macht gerade eine Meisterausbildung. Sie zahlt schon seit Jahren in zwei private Rentenversicherungen ein.
Madita Winter, 24, arbeitet als Raumausstatterin in Darmstadt und macht gerade eine Meisterausbildung. Sie zahlt schon seit Jahren in zwei private Rentenversicherungen ein. Privat

Frauen bekommen im Schnitt deutlich weniger Rente als Männer, rutschen eher in die Altersarmut ab. Kann sich das durch die Reformvorschläge in Zukunft ändern? Was Expertinnen und junge Frauen selbst dazu sagen.

Von Kathrin Wiesel-Lancé, Frankfurt

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Es ist noch nicht lange her, dass Linn Böckmann sich zum ersten Mal ernsthaft mit ihrer Rente beschäftigt hat. Vor zwei oder drei Jahren müsste das gewesen sein, schätzt sie. Die Psychologin aus Münster, heute 30, hatte sich gerade selbständig gemacht. Zusammen mit einem Berater hat sie damals ausgerechnet, wie hoch ihre Ansprüche im Alter wären, wenn sie freiwillig in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen würde. Das Ergebnis: Nach 40 Jahren käme sie auf etwa 1000 Euro. „Die Zahlen haben mich richtig geschockt“, sagt Böckmann. „Irgendwie wusste ich bis dahin gar nicht, dass ich überhaupt ein Problem habe.“

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