Bundestag:Verflixte Jahre für junge Abgeordnete

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Jens Teutrine (FDP), Emilia Fester (Grüne) und Adis Ahmetović (SPD). (Foto: SZ; Imago)

Noch nie saßen so viele junge Abgeordnete im Parlament wie in der auslaufenden Legislaturperiode. Die Erwartungen an sie waren hoch. Drei von ihnen berichten, was von der Aufbruchsstimmung geblieben ist.

Von Jonas Junack, Berlin

Die Legislaturperiode begann für sie mit einem Tänzchen – und einem Shitstorm. Am 8. Dezember 2021, als die Bundestagsabgeordneten von FDP, Grünen und SPD den Kanzler gewählt hatten, postete die damals jüngste Bundestagsabgeordnete Emilia Fester (Grüne) ein Video auf ihrem Instagramkanal. Zu sehen waren sie, ihre Parteikollegin Saskia Weishaupt und die damalige Bundessprecherin der Grünen Jugend, Sarah-Lee Heinrich, wie sie zu kolumbianischen Salsaklängen auf einer Empore im Paul-Löbe-Haus tanzten. Die Überschrift: „Jetzt beginnt der Aufbruch und wir sind mittendrin!“ Die Kommentare darunter: etliche Beleidigungen.

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