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Antisemitismus:"Das ist pures Ressentiment"

Zimmermann Osterer

Sie trafen sich zum Disput in der Pinakothek der Moderne in München: Moshe Zimmermann (links) und Oren Osterer.

(Foto: Regina Schmeken)

Wie weit darf Kritik an Israel gehen und wie antisemitisch ist die BDS-Bewegung? Ein Streitgespräch zwischen zwei Historikern: einem linken Israeli und einem jüdischen Deutschen.

Interview von Joachim Käppner und Ronen Steinke

Eine internationale Kampagne namens BDS ("Boycott, Disinvestment and Sanctions") wirbt dafür, Israel wirtschaftlich, kulturell und politisch zu isolieren. Der Deutsche Bundestag hat diese Boykottkampagne Mitte Mai mit breiter Mehrheit, nach einem Antrag von Union, SPD, FDP und Grünen, scharf verurteilt: "Die Argumentationsmuster und Methoden der BDS-Bewegung sind antisemitisch", heißt es in dem Beschluss. Auch andernorts geht die Antisemitismusdebatte weiter. So soll an diesem Samstag wieder der anti-israelische "Al-Quds-Marsch" in Berlin stattfinden. Als Zeichen dagegen hat der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, alle Bürger aufgefordert, wenn "beim 'Al-Quds-Tag' wieder in unerträglicher Weise gegen Israel und gegen Juden gehetzt wird, Kippa zu tragen".

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