Pressefreiheit:Bespuckt, geschlagen, gejagt

Lesezeit: 11 min

Pressefreiheit: Coswig in Sachsen. Der Journalist läuft los, fotografiert, mit Blitz in der Dunkelheit. Die Protestierenden starren den Reporter an und fragen, für wen er arbeite.

Coswig in Sachsen. Der Journalist läuft los, fotografiert, mit Blitz in der Dunkelheit. Die Protestierenden starren den Reporter an und fragen, für wen er arbeite.

(Foto: Philipp Bovermann)

Wer als Journalist über Corona-Leugner-Demos berichtet, muss sich mittlerweile oft fragen, ob es gefährlich wird - mitten in Deutschland. Unterwegs mit Ehrenamtlichen, die tun, was eigentlich der Staat tun müsste: Reporter schützen.

Von Philipp Bovermann und Anna Ernst, Dresden/Radebeul/Coswig/Bautzen

Es gibt vieles, was an Klemens Köhler auffällt, seine zum Zopf gebundenen Haare, seine schwarzen Kampfstiefel, sein Veteranenabzeichen der Bundeswehr, seine wuchtige Uhr. Aber am meisten sticht hervor, wie kerzengerade der Mann im Raum steht. Er schaut auf die Uhr, noch neun Minuten bis zum Workshop.

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