Wadephul in UngarnDer Außenminister möchte einen „Neuanfang mit unseren Freunden“

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Abgesehen von ihrem Nachnamen hat die ungarische Außenministerin Anita Orbán (re.) mit der Vorgängerregierung nicht viel gemein.
Abgesehen von ihrem Nachnamen hat die ungarische Außenministerin Anita Orbán (re.) mit der Vorgängerregierung nicht viel gemein.
Foto: Attila Kisbenedek/AFP

Nach dem Regierungswechsel in Budapest soll das deutsch-ungarische Verhältnis endlich wieder aufblühen. Doch die netten Worte bei Wadephuls Besuch können nicht verdecken, dass es weiterhin Differenzen gibt.

Von Verena Mayer, Budapest

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Als Johann Wadephul am Montag im ungarischen Außenministerium am Donauufer ankam, absolvierte er nicht nur den Antrittsbesuch bei seiner neuen Amtskollegin Anita Orbán. Sondern es ging auch darum, ein gänzlich neues Kapitel aufzuschlagen, wie Wadephul das nannte. Jetzt, wo Viktor Orbán seit einigen Monaten abgewählt ist. Wie neu alles ist, sah man schon an den Details. Im Konferenzsaal waren nicht nur EU-Fahnen aufgebaut, sondern in den Reihen für die Presse saßen auch Journalistinnen und Journalisten unabhängiger Medien. Diese hatten zuletzt gar keinen Zugang mehr zu offiziellen Terminen gehabt.

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