US-Außenpolitik:„Die Deutschen haben hoffentlich gelernt, Trump zuzuhören“

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Marshall Billingslea ist der Meinung, anders als Joe Biden könnte Trump in der Ukraine Frieden schaffen. (Foto: Rod Lamkey/Newscom World/IMAGO)

In der Regierung von Donald Trump war Marshall Billingslea ein wichtiger Mann. Nun erklärt er, wieso die Sanktionen gegen Moskau nicht schnell genug wirken, warum die Europäer enorm aufrüsten müssen – und wie Trump für Frieden in der Ukraine sorgen könnte.

Interview von Matthias Kolb, Tallinn

Marshall Billingslea war unter Donald Trump im Finanzministerium zuständig für Sanktionen und den Kampf gegen Terrorfinanzierung. Von 2020 an war er Sonderbeauftragter für Abrüstungsfragen und verhandelte direkt mit Moskau. Seine Berufung wurde damals von Menschenrechtlern kritisiert, weil er nach 9/11 im Pentagon für die Inhaftierten des Lagers Guantanamo zuständig war und damals „folterähnliche oder andere grausame oder unmenschliche Verhörmethoden“ unterstützt hatte. Zurzeit arbeitet der Republikaner für die Denkfabrik Hudson Institute. Zum Interview traf ihn die SZ auf der Lennart-Meri-Sicherheitskonferenz in Tallinn.

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