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SZ Espresso:Jobabbau bei Kaufhof, Trump-Berater Stone festgenommen, Namensänderung von Mazedonien

Galeria Kaufhof in Berlin

Passanten vor einer Kaufhof-Filiale in Berlin. Bis zu 5000 Jobs sollen bei dem Warenhauskonzern wegfallen.

(Foto: Krisztian Bocsi/Bloomberg)

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Von Juri Auel

Der Tag kompakt

Kaufhof baut Tausende Jobs ab. Ende 2018 wurden Karstadt und Kaufhof zusammengelegt. Bei Kaufhof laufen die Geschäfte deutlich schlechter. Im Zuge der Sanierung werden 2600 Vollzeitstellen bei Kaufhof gestrichen, teilte der Konzern am Freitagabend mit. Das ist etwa jede fünfte Stelle. Wegen der hohen Teilzeitquote sind die Jobs von 4000 bis 5000 Mitarbeitern bedroht. Von Michael Kläsgen

Langjähriger Trump-Berater Stone festgenommen. Roger Stone hatte sich mit Insiderwissen über die Veröffentlichung von Hillary Clintons Mails gebrüstet. Die Anklageschrift wirft ihm unter anderem Falschaussage und Zeugenbeeinflussung vor. Mehr dazu

Griechisches Parlament stimmt Namensänderung Mazedoniens zu. Der nördliche Nachbar Griechenlands soll künftig "Nordmazedonien" heißen. Die Abgeordneten in Athen haben mit einer knappen Mehrheit für die historische Änderung gestimmt. Zum Text

Deutschland erwägt Anerkennung Guaidós als Staatschef Venezuelas. Es müsse "umgehend" zu freien Wahlen in dem lateinamerikanischen Land kommen, fordert die Bundesregierung. Machthaber Maduro zeigt sich unterdessen vorsichtig gesprächsbereit. Wer sein Regime stützt, und wer es stürzen will, hat Philipp Saul zusammengestellt. Maduro führt eine ranzige Militärdiktatur wie aus den 1970er-Jahren, kommentiert Sebastian Schoepp.

Queen ruft Unterhaus zur Einigung im Brexit-Streit auf. Dass sich die britische Monarchin in die Tagespolitik einmischt, kommt so gut wie nie vor. Bei einer Rede äußert sich Elizabeth II. nun höflich, aber deutlich. Zur Meldung

Jäger in Baden-Württemberg erschießt versehentlich seine Tochter. Als der Mann sich für die Jagd vorbereitet, löst sich ein Schuss aus seinem Gewehr. Die Kugel verwundet die 19-Jährige tödlich. Die Polizei ermittelt. Die Einzelheiten

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Barley wirft Österreichs Innenminister Sabotage des Rechtsstaats vor. Österreichs FPÖ-Innenminister Kickl stellt die Europäische Menschenrechtskonvention infrage und offenbart ein verstörendes Verständnis von Rechtsstaatlichkeit. Nun schaltet sich die deutsche Justizministerin ein. Von Barbara Galaktionow und Oliver Das Gupta

Offenbar wegen hoher Mieten: H&M schließt zwei Geschäfte. Bisher war München für den schwedischen Modekonzern ein Testgelände dafür, wie man Kunden zurückgewinnen könnte. Die Einschnitte deuten auf ein Umdenken hin. Von Michael Kläsgen und Kassian Stroh

Papa allein zu Hause. Frau lässt Gatten drei Tage alleine mit Haushalt und Kindern - kann man daraus wirklich noch ein TV-Format machen? Bei RTL lautet die Antwort: Man kann! Von Barbara Vorsamer

SZ-Leser diskutieren​

Schülerstreik für Klimaschutz: Kann das etwas bewirken? Selbstverständlich, schreibt KarstenK. "Aktuell ist die Diskussion leider sehr stark auf das Thema 'Verweise und Konsequenzen für die Schüler' fokussiert. Wichtig ist, dass 'die Sache' in den Vordergrund gerückt wird. Da sind allen voran die Schulleiter gefragt, mit kreativen Angeboten Plattformen für Diskussionen und konkrete Aktionen zu schaffen. Umweltschutz und Klima - hier haben wir, die Elterngeneration, versagt." Stb-hb findet es "grundsätzlich gut, dass die Schüler sich Gedanken machen und ihre Meinung offline kundtun. "Warum diese Demos aber nicht am schulfreien Samstag anstatt am schulpflichtigen Freitag stattfinden können, erschließt sich mir nicht ganz." Diskutieren Sie mit uns.

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