NachrufDer Mann, der Amerikas Denken verändern wollte

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Er wäre gerne der erste schwarze US-Präsident geworden: der Bürgerrechtler Jesse Jackson.
Er wäre gerne der erste schwarze US-Präsident geworden: der Bürgerrechtler Jesse Jackson. Evelyn Hockstein/REUTERS

Mit 84 Jahren ist Jesse Jackson gestorben. Er war über Jahrzehnte der charismatische, aber nicht immer unumstrittene Anführer der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA.

Von Reymer Klüver

Er war, bei ihm sei dieser viel strapazierte Begriff einmal angebracht, eine amerikanische Legende. Eine Institution der schwarzen Bürgerrechtsbewegung. Ein unermüdlicher Kämpfer für die gute Sache (und auch für sich selbst), ein Prediger, der angetreten war, wie er selbst einmal formulierte, „Amerikas Denken zu verändern“  – und, sicher auch, die Herzen seiner Landsleute. Nun ist Jesse Jackson, Baptisten-Pastor und politischer Aktivist, der nie ein politisches Wahlamt innehatte, aber die Politik seines Landes mehr als ein halbes Jahrhundert lang mit geprägt hat, im Alter von 84 Jahren in Chicago gestorben, seiner Wahlheimat.

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