KoalitionKalt erwischt

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Jens Spahn und SPD-Fraktionschef Matthias Miersch, hier im April gemeinsam im Bundestag, hatten sich zu Stabilisatoren der Koalition entwickelt.
Jens Spahn und SPD-Fraktionschef Matthias Miersch, hier im April gemeinsam im Bundestag, hatten sich zu Stabilisatoren der Koalition entwickelt. Friedrich Bungert

Jens Spahn sah sich mit SPD-Fraktionschef Matthias Miersch als ein Stabilitätsanker der Koalition. Nun ist Spahn weg und die SPD darum bemüht, den Eindruck einer neuen Koalitionskrise zu vermeiden.

Von Georg Ismar, Berlin

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Ja, und was ist jetzt mit der Klausurtagung in Münster? „Gute Frage, keine Ahnung, vielleicht verschieben“, heißt es dazu im Umfeld von Matthias Miersch. Es gehört zu den kuriosen Begleiterscheinungen beim Fall des Jens Spahn, dass der bisherige Unionsfraktionschef eigentlich am 27. und 28. August in seiner westfälischen Heimat Münster Gastgeber einer Tagung der geschäftsführenden Fraktionsvorstände von SPD und CDU/CSU sein sollte. Diese sollte alle auf wichtige Reformentscheidungen im Bundestag einschwören.

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