Debatte um LeihmutterschaftSie hielten Jens Spahn für einen Profi, jetzt verstehen sie ihn nicht mehr

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Noch vor einer Woche galt er als der starke Mann in der CDU, jetzt muss er um sein Amt fürchten: Jens Spahn.
Noch vor einer Woche galt er als der starke Mann in der CDU, jetzt muss er um sein Amt fürchten: Jens Spahn. Thomas Banneyer/dpa

Mit seiner Familiengründung durch Leihmutterschaft hat der Unionsfraktionschef in der CDU eine gewaltige Glaubwürdigkeitsdebatte ausgelöst. Spahn bringt auch den Kanzler in die Bredouille. Lässt Merz ihn jetzt fallen?

Von Robert Roßmann, Berlin

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Eigentlich ist Jens Spahn ein Profi der Macht. Er sitzt seit fast einem Vierteljahrhundert im Bundestag. Er war Staatssekretär – im Finanzministerium unter Wolfgang Schäuble. Mit 37 Jahren wurde er Bundesminister, mit 44 Fraktionsvorsitzender. Er gilt als begnadeter Netzwerker. Besucht in Wahlkämpfen unzählige Wahlkreise, kennt seine Partei wie wenig andere. Umso erstaunlicher ist es, dass er die Stimmung diesmal schon wieder vollkommen falsch eingeschätzt hat. Wie konnte er glauben, dass sein Mann und er in den USA ein Kind von einer Leihmutter bekommen können, ohne dass das in der CDU für Aufruhr sorgt?

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MeinungJens Spahn
:Es gibt kein Recht auf ein Kind

SZ PlusKommentar von Annette Zoch
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