Jemen Angst vor der Hafenschlacht

Martin Griffiths, Sonderbeauftragter der UN, bemüht sich um Friedensgespräche zwischen Rebellen und Regierung. Ein Kampf um den Hafen Hodeidah hätte verheerende Folgen.

(Foto: Mohammed Huwais/AFP)

Die Vereinten Nationen wollen eine diplomatische Initiative starten. Denn wenn es Kämpfe um den Hafen von Hodeidah gibt, droht eine Hungersnot.

Von Paul-Anton Krüger, Kairo

Der UN-Sonderbeauftragte für Jemen, Martin Griffiths, versucht, neue Friedensgespräche zwischen der international anerkannten Regierung und den aufständischen Huthis zu vermitteln. Er traf am Dienstag in der provisorischen Hauptstadt Aden Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi, vergangene Woche hatte er mit Huthi-Anführern in Sanaa gesprochen. Hadis Büro teilte mit, es sei um die Freilassung von Gefangenen gegangen. Laut den UN setzte er ein Komitee ein, das Vorschläge für mögliche Verhandlungen prüfen soll. Vertreter der jemenitischen Regierung sollen in den kommenden Tagen ...