Juncker ist der erste mehr oder weniger vom Volk gewählte Präsident der Europäischen Kommission: Die Europäische Volkspartei (EVP) war mit etwa 28 Prozent als Sieger aus der Europawahl hervorgegangen. Die Sozialdemokraten und Sozialisten kamen nur auf 24,5 Prozent. Insofern war es nur folgerichtig, dass der Luxemburger Juncker als Spitzenkandidat der EVP auch das Amt als Kommissionspräsident für sich beansprucht hat. Zwei Tage nach der Wahl erhielt der Luxemburger den Rückhalt der Fraktionsspitzen im EU-Parlament.

Bild: dpa 27. Juni 2014, 16:592014-06-27 16:59:37 © Süddeutsche.de/mati/hai/rus/fran/mike/sks