Menschen, die in langen Schlangen warten, sind in Buenos Aires keine Seltenheit. Nach Feierabend zum Beispiel, wenn die Porteños, die Bewohner der Hauptstadt, einen Bus der wichtigen Linie 39 bekommen wollen. Die Schlange, die sich vor zwei Wochen gebildet hatte, war jedoch besonders: Fast einmal rund um das mächtige Gebäude der Wirtschaftsfakultät der Universität standen Frauen und Männer herum, junge und auch ältere. 24 Stunden ging das so, von acht Uhr morgens bis in die Früh des nächsten Tages.
ArgentinienMileis Motorsäge steckt fest
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Fast zweieinhalb Jahre nach Amtsantritt kämpft der argentinische Präsident Javier Milei um seine Reputation. Sein Kabinettschef muss sich gegen Korruptionsvorwürfe wehren, zugleich bricht die wirtschaftliche Basis des Landes weg.
Von Jan Heidtmann, Buenos Aires
