Japans Premierminister zu werden, war für Shigeru Ishiba lange ein vergeblicher Wunsch. Seine politischen Gegner waren zu mächtig. Und jetzt, da er doch Regierungschef geworden ist, wirkt der 68-Jährige an manchen Tagen beinahe jungenhaft beseelt im Amt, als würde er endlich tun, was er schon immer machen wollte. Allerdings eher an den Tagen, an denen die netten Termine im Kalender stehen:
Japans Premierminister IshibaDer Absturzkandidat
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Shigeru Ishiba war einmal der Liebling des Volkes, er sollte Japans Regierungspartei LDP erneuern. Doch als Premierminister tut er sich schwer.
Von Thomas Hahn, Tokio
