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Japan:Ein Jahrzehnt zu spät

A coal-burning power plant under construction is reflected in the window of Satsuki Kanno's apartment overlooking Tokyo Bay, in Yokosuka, Japan, Dec. 27, 2019. (Noriko Hayashi/The New York Times)

"In gewisser Weise eine verpasste Chance": Nach dem Schock von Fukushima setzte Japan auf Kohle - Neubau eines Kraftwerks in Yokosuka bei Tokio.

(Foto: Noriko Hayashi/The New York Times)

Am 11. März 2011 kam es zur Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi. Und doch hat Japan bis heute kaum spürbare Konsequenzen aus der Katastrophe gezogen. Das soll sich nun ändern.

Von Thomas Hahn

Hanna Hakko ist derart überzeugt von ihren Zielen, dass sie dorthin geht, wo es wehtut. Anders ist es nicht zu erklären, dass die finnische Klima- und Energie-Expertin sich ausgerechnet Japan als Arbeitsfeld und Wahlheimat ausgesucht hat. Die rechtskonservative Regierung des Inselstaats war bisher eher als ein Hindernis auf dem Weg zu einer emissionsärmeren Zukunft bekannt. Hanna Hakko, derzeit beim klimapolitischen Thinktank E3G beschäftigt, muss zugeben, dass sie bis vor Kurzem selbst nicht so recht an das grüne Gewissen der Politikelite in Tokio glaubte.

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