Der Zorn Chinas ist für Japan deutlich schlimmer als ein gewöhnliches Unwetter. Ein Unwetter geht vorbei, die Wut der Parteidiktatur in Peking hingegen bleibt. Tage, Wochen, vielleicht Monate oder noch länger, wenn man nicht einen Weg findet, die Gemüter zu beschwichtigen.
China und JapanEin Satz und seine Folgen
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Japans neue Premierministerin Sanae Takaichi spricht deutlicher über das Risiko im Konflikt um Taiwan als ihre Vorgänger. Prompt rächt sich China mit wütenden Boykotten. Tokio muss eine Krise lösen, deren Auslöser vielleicht nur ein Versehen war.
Von Thomas Hahn und Lea Sahay, Peking, Tokio
