JahresrückblickDas war das politische Jahr 2015

Terror-Anschläge, Griechenland-Krise, Krieg in Syrien, die Ankunft Hunderttausender Flüchtlinge und das Erstarken fremdenfeindlicher Bewegungen: Dieses Jahr hatte es in sich.

Als der Terror nach Paris kam: Am 7. Januar stürmten die Brüder Chérif und Saïd Kouachi die Redaktion der Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo und erschossen elf Menschen; auf der Flucht exekutierten sie einen Polizisten. Am 8. Januar ermordete Amedy Coulibaly eine Polizistin auf offener Straße. Am 9. Januar überfiel Coulibaly einen jüdischen Supermarkt und tötete vier Geiseln, ehe er selbst von der Polizei erschossen wurde - ebenso wie die Brüder Kouachi. Drei Tage lang hielt der Terror die französische Hauptstadt und die Welt in Atem - auf dem Bild demonstrieren Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident François Hollande und andere Staats- und Regierungschefs Arm in Arm ihre Einigkeit und Entschlossenheit angesichts der Gewalt. Und doch waren die Anschläge vom Januar im Rückblick nur der Auftakt der weit verheerenderen Anschlagsserie, die Paris im November heimsuchen sollte.

Bild: Julien Warnand/dpa 30. Dezember 2015, 16:212015-12-30 16:21:39 © SZ.de/SoM/bepe/ghe/anri/pamu/gal/mcs/kjan