Italien:Berlusconis letztes Aufplustern

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Italien: Dass man sich nicht selbst für das Amt des Staatspräsidenten vorschlägt, ist eine ungeschriebene Regel in Italien. Alle halten sich daran - außer Silvio Berlusconi.

Dass man sich nicht selbst für das Amt des Staatspräsidenten vorschlägt, ist eine ungeschriebene Regel in Italien. Alle halten sich daran - außer Silvio Berlusconi.

(Foto: Roberto Monaldo/AP)

Der ehemalige Premier ist 85, polarisierend wie eh und je und denkbar ungeeignet als überparteilicher Vermittler. Trotzdem will Berlusconi nun Präsident werden - mit allen Mitteln.

Von Oliver Meiler, Rom

Als Silvio Berlusconi jung war, soll er einmal zu seiner geliebten Mutter Rosa gesagt haben: "Eines Tages werde ich Staatspräsident." Nun ist er 85 Jahre alt, vier Mal war er italienischer Premier. Und obschon es eigentlich unwahrscheinlich sein sollte, dass ihm auch die Schlusspointe seiner an denkwürdigen Pointen nicht eben armen Karriere gelingt, so redet doch das ganze Land davon. Halb befremdet, halb belustigt. Aber wie das Volk denkt, ist diesmal unwichtig.

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