bedeckt München

Regierungskrise in Italien:Drei Szenarien, wie es in Rom weitergehen könnte

Auf der Suche nach einer neuen Mehrheit: der bisherige italienische Regierungschef Giuseppe Conte, hier in seinem Amtssitz, dem Palazzo Chigi in Rom.

(Foto: Mauro Scrobogna/AP)

Giuseppe Conte stand bereits zwei sehr unterschiedlichen Kabinetten vor. Warum er nach seinem Rücktritt durchaus Chancen hat, ein weiteres Mal Premierminister zu werden.

Von Oliver Meiler, Rom

Die Italiener haben sich daran gewöhnt, dass Giuseppe Conte vor allem nachtaktiv ist. Ministerratssitzungen? Berief er oft am späten Abend ein. Neue Dekrete mit Maßnahmen gegen Corona? Auch mal um zwei Uhr morgens, mit Liveschaltung. Den ersten Entwurf des Wiederaufbauplans für die Zeit nach der Pandemie legte er vor, da schliefen die allermeisten Italiener. Und so war es doch einigermaßen ungewöhnlich, dass nun die ganze Liturgie seines Rücktritts als Premier am helllichten Tag passierte - an einem prächtigen, sonnenüberfluteten römischen Mittag nach tagelangen Regengüssen, der Tiber war schon bedrohlich über die Ufer getreten. Ganz passend.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
FIVB Beach volleyball Beachvolleyball World Championships Hamburg 2019 01 07 2019 Julia Sude GER; Karla Borger
Beachvolleyballerin Karla Borger
"Mir geht es doch gar nicht um diese Klamotte"
Serie: Licht an mit Maxim Biller
Langsam ist es genug, Kollegen
Gastronomie
Corona-Auflagen
Mit 35 fängt das Leben an
Freundinnen
Corona und Freundschaft
Es waren einmal zwei Freundinnen
Tokyo
Corona-Pandemie
Was wir von Asien lernen können
Zur SZ-Startseite