Italien:Melonis Rückkehr ins Rechtsextreme

Lesezeit: 3 min

Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bei einer Wahlkampfveranstaltung Ende April in Pescara. (Foto: Tiziana Fabi/AFP)

Italiens Ministerpräsidentin hat sich in der EU als Realpolitikerin etabliert. Doch vor der Europawahl macht sie eine Kehrtwende - hin zu Marine Le Pen. Sie will in Brüssel wiederholen, was ihr in Rom schon gelungen ist.

Von Marc Beise, Neapel

Für Deutschland hat Giorgia Meloni eher wenig übrig, so hat sie es in ihrer Autobiografie "Io sono Giorgia" erzählt, das hat demnach auch mit Prüfungserfahrungen in der Schulzeit zu tun. Heute lächelt sie diese Vorbehalte weg, aber sicher ist, dass sie mit Spanien mehr anfangen kann. Sie spricht die Sprache, mag das Land und besonders ihre Freunde von der rechtsextremen Partei Vox.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusEuropawahl
:Wie groß wird der rechte Block?

Giorgia Meloni wird eine entscheidende Rolle spielen, wenn sich nach den Wahlen im Europaparlament die politischen Lager neu sortieren. Hier ein Überblick - und eine Prognose.

Von Josef Kelnberger

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: