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Mafia-Killer in Italien:Das "Schwein" ist frei

FILE PHOTO: Anti-Mafia police wearing masks to hide their identity, escort top Mafia fugitive Giovani Brusca May..

Giovanni Brusca nach seiner Festnahme 1996 in Palermo mit vermummten Polizeibeamten.

(Foto: Tony Gentile/Reuters)

Giovanni Brusca, der wohl brutalste Killer der sizilianischen Mafia, kommt nach 25 Jahren Haft aus dem Gefängnis, weil er mit der Justiz kooperierte. Und Italien diskutiert: Kann das richtig sein?

Von Oliver Meiler, Rom

Giovanni Brusca, den sie auf Sizilien 'u verru nennen, das "Schwein", ist nach 25 Jahren Haft aus dem römischen Gefängnis Rebibbia entlassen worden. Brusca ist vielleicht der brutalste Killer der Cosa Nostra in deren langer Geschichte voller brutaler Killer. Er ist jetzt 64 Jahre alt, seine Strafe hat er abgesessen. Es waren keine Kameras dabei, als Brusca die Anstalt verließ. Als Kronzeuge schützt ihn der Staat auch vor den Blicken der Öffentlichkeit. Und Italien fragt sich empört, ob es überhaupt sein dürfe, dass jemand wie Brusca jemals freikommen kann, nur weil er mit der Justiz zusammenarbeitete und dafür einen Haftrabatt erhielt. 'U verru hat 150 Morde gestanden. Dafür nur 25 Jahre?

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