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Corona:Wie Italien die neue Welle brechen will

Coronavirus - Italien

Eine Mitarbeiterin eines Drive-in-Impfzentrums in der Nähe von Rom zieht eine Spritze mit Corona-Impfstoff auf.

(Foto: Mauro Scrobogna/dpa)

Kampf gegen steigende Infektionszahlen: Vom 6. August an wird man in Italien nur noch mit einem Covid-Zertifikat, dem "Green Pass", ins Innere von Restaurants, in Kinos, Theater und Museen dürfen. Die Regierung in Rom will damit Unwillige zum Impfen bewegen. Die Rechte poltert, auch aus Wahltaktik.

Von Oliver Meiler, Rom

Der Sommer hatte sich gerade so schön angelassen, sogar mit einem Europameistertitel im Fußball. Nun fürchtet sich auch Italien vor einem pandemischen Rückfall - und ein bisschen hat das auch mit dem sportlichen Triumph zu tun. In Rom etwa haben sich die Infektionszahlen in den vergangenen zwei Wochen verfünffacht. Alessio D'Amato, Gesundheitsminister der Region Latium, schreibt das Aufflammen fast ganz den ausgelassenen Feiern beim Public Viewing auf den Piazze und den spontanen Versammlungen vor den Lokalen zu sowie der einigermaßen unklugen Tour der Azzurri im offenen Bus durch die Stadt: Die Straßen waren gesäumt von Zehntausenden Fans, nur wenige trugen Schutzmasken. Die Freude ließ viele die Gefahren dieser Zeit vergessen.

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