bedeckt München 17°
vgwortpixel

Italien:In der Todeszone

FILE PHOTO: Cemetery workers and funeral agency workers in protective masks transport a coffin of a person who died from coronavirus disease (COVID-19), into a cemetery in Bergamo

Auf manchen italienischen Friedhöfen ist kein Platz mehr für die Särge.

(Foto: REUTERS)

Nembro ist ein kleines Städtchen in Norditalien. Es könnte in die Geschichtsbücher eingehen als der Ort, an dem proportional die meisten Bürger an Covid-19 starben. Chronologie eines schleichenden Unglücks.

Sie gehen, ohne beweint zu werden. Ohne letzte Küsse, ohne Umarmungen, ohne die Tränen der Lieben. Und ohne Bestattung. In manchen Orten im Norden Italiens stirbt gerade eine halbe Generation weg, die älteste, die Großmütter und Großväter, die Urgroßväter und die Urgroßmütter. Vor allem sind es Männer über achtzig, Präsidenten von Bridgeklubs, Vorsitzende von Partisanenvereinigungen, Bibliothekare im Ehrenamt. Rentner.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Film
Demnächst nicht in Ihrem Kino
Teaser image
Ernährung
Die ersten 1000 Tage entscheiden
Teaser image
Narzissmus
"Er dressierte mich wie einen Hund"
Teaser image
Corona-Soforthilfe
"Zugegeben, da habe ich recht großzügig gerechnet"
Teaser image
Karriere
"Im Arbeitsleben sind wir keine Familie"
Zur SZ-Startseite