Bürgerlohn in Italien:Eben auch ein Quell des Betrugs

Lesezeit: 4 min

Bürgerlohn in Italien: Luigi Di Maio 2019 bei der Vorstellung der Bürgerlohn-Karte. Italien habe die Armut abgeschafft, sagte er damals stolz. Das war aber falsch.

Luigi Di Maio 2019 bei der Vorstellung der Bürgerlohn-Karte. Italien habe die Armut abgeschafft, sagte er damals stolz. Das war aber falsch.

(Foto: Alberto Pizzoli/AFP)

Das Grundeinkommen, ganzer Stolz der Cinque Stelle, spaltet Italien. Nun legt Premier Mario Draghi es neu auf - mit einer zusätzlichen Milliarde und mehr Kontrollen.

Von Oliver Meiler, Rom

Wenn Luigi Di Maio von den Cinque Stelle auf die vergangenen drei Jahre zurückblickt, dann ist ihm eine Szene besonders peinlich. Sie trug sich im Herbst 2018 auf dem zentralen Balkon im ersten Stock des Palazzo Chigi zu, Sitz des italienischen Premiers. Es war schon später Abend. Im Ministerrat wurde die Einführung des Bürgerlohns beschlossen, des "Reddito di cittadinanza", es war das Parade-Anliegen der Protestpartei. Die Fünf Sterne hatten einige Dutzend Parlamentarier unter dem Balkon versammelt, sie schwenkten Fahnen in freudiger Erwartung der Ankündigung, die ihre Minister da gleich über die Piazza schmettern würden.

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