Wahl in IsraelDie Gefahr für Netanjahu kommt von rechts

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Darf er weitermachen nach 17 Jahren im Amt? Benjamin Netanjahu (Mitte) und seine Frau Sara bei den Vorwahlen der Likud-Partei im August.
Darf er weitermachen nach 17 Jahren im Amt? Benjamin Netanjahu (Mitte) und seine Frau Sara bei den Vorwahlen der Likud-Partei im August.
Foto: Ohad Zwigenberg/AFP

Am 27. Oktober wird in Israel gewählt – und die Rechten werden siegen, weil die meisten Israelis es so wollen. Amtsinhaber Netanjahu kämpft aber gegen Splitterparteien im eigenen Lager.

Von Kristiana Ludwig, Tel Aviv

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Wenn sich Israels führende Rechtsextremisten treffen, dann stehen sie nicht im Staub des besetzen Westjordanlands, mit den Waffen in der Hand. Sie kommen in einer modernen, klimatisierten Messehalle in Tel Aviv zusammen. Es ist ein Donnerstagabend im Juli, im Foyer gibt es Limo und Brötchen mit Eiersalat, und in einer abgedunkelten Halle spricht Bezalel Smotrich zu seinen Anhängern. Smotrich ist nicht nur Israels Finanzminister, sondern auch der Mann, der in den palästinensischen Gebieten die Verantwortung für den Siedlungsbau trägt. Ein Anhänger einer messianischen, nationalistischen Ausprägung des Judentums.

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:Israel ist unter Benjamin Netanjahu verroht

SZ PlusKommentar von Kristiana Ludwig

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