Im Zuge des von den USA und Israel geführten Kriegs gegen Iran zeigen sich immer deutlicher die Grundsatzkonflikte zwischen dem jüdischen Staat und seinem wichtigsten Verbündeten. US-Präsident Donald Trump versucht zunehmend verzweifelt, den aus dem Rudern gelaufenen Krieg rasch zu beenden und gleichzeitig den Eindruck seines Siegs – und einer Niederlage der islamischen Republik – zu erwecken. Der Israeli Benjamin Netanjahu hingegen sagt, dass dieser Krieg „noch nicht vorbei ist“.
Naher OstenWieso Israel keine Militärhilfe mehr aus den USA will
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Benjamin Netanjahu und Donald Trump verfolgen unterschiedliche Ziele in Iran. Dass Israels Premierminister nun unabhängiger vom US-Präsidenten werden möchte, hat aber tiefergehende Gründe.
Von Tomas Avenarius, Berlin
