Israel und Libanon„Terrortunnel, Terrordörfer – all das wird beseitigt“

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Der israelische Premier Benjamin Netanjahu auf einem Foto seines Pressebüros beim Truppenbesuch in Libanon. Ein Abzug ist derzeit unwahrscheinlich.
Der israelische Premier Benjamin Netanjahu auf einem Foto seines Pressebüros beim Truppenbesuch in Libanon. Ein Abzug ist derzeit unwahrscheinlich. Haim Zach (GPO)

Ein Ende der Kämpfe in Libanon ist eine Kernforderung Irans bei den Verhandlungen mit den USA. Doch Israels Regierungschef Netanjahu folgt einer anderen Strategie.

Von Kristiana Ludwig, Tel Aviv

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Am Dienstagabend verschickte das Büro von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu einige Bilder an die internationale Presse. Zu sehen war darauf ein gut ausgeleuchteter Regierungschef im schwarzen Hemd, umringt von Soldaten. Netanjahu stand mit entschlossenem Blick in einer von Israel deklarierten „Sicherheitszone“ – also mitten in Libanon. Ein Truppenbesuch, trotz der erklärten Waffenruhe und trotz eines erst vier Tage zuvor in Washington unterzeichneten Rahmenabkommens für „Frieden und Sicherheit“ zwischen dem Staat Israel, Libanon und den USA. Netanjahu sagte: „Solange die Hisbollah hier präsent ist und eine Bedrohung für uns darstellt, werden wir hier bleiben.“ An die israelischen Soldaten richtete er eine Anweisung: „Wenn ihr eine Bedrohung erkennt – handelt!“

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