Israel und IranEin schnelles Kriegsende? Ihm gefällt das nicht

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Selbst eine mehrwöchige Waffenrufe wäre aus Sicht des Premierministers Benjamin Netanjahu fatal.
Selbst eine mehrwöchige Waffenrufe wäre aus Sicht des Premierministers Benjamin Netanjahu fatal. Ronen Zvulun/Pool Reuters/DPA

Im Konflikt mit Iran machen die USA ihr eigenes Ding, Israel wirkt an den Rand gedrängt. Premier Netanjahu muss fürchten, seine Kriegsziele zu verfehlen.

Von Sonja Zekri, Tel Aviv

Sollte es demnächst tatsächlich zu Gesprächen über ein Ende des Iran-Krieges kommen, so hätte Israel seinen Beitrag bereits geleistet: Es hat den iranischen Außenminister Abbas Araghtschi und Irans Parlamentssprecher Mohammad Ghalibaf von seiner Todesliste gestrichen, so jedenfalls zitiert die Agentur Reuters Quellen in Pakistan. Die pakistanische Führung übermittelt Botschaften zwischen Washington und Teheran, in Islamabad sollen die Verhandlungen stattfinden. Würde aber Israel die iranische Führung weiterhin in dem Ausmaß dezimieren wie zu Beginn des Krieges, so die Warnung der Pakistaner an US-Präsident Donald Trump, dann sei tatsächlich niemand mehr übrig, mit dem man reden könne.

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