IsraelNetanjahu bittet um Begnadigung

Der wegen Korruption angeklagte israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den Staatspräsidenten seines Landes offiziell um Begnadigung gebeten. Das Büro des Präsidenten Isaac Herzog teilte mit, dieser habe ein formelles Gnadengesuch von Netanjahu erhalten. Es handele sich dabei um einen Brief Netanjahus und einen Brief seines Anwalts. In dem Brief Netanjahus hieß es, der Prozess gegen ihn sei zu einem „Brennpunkt heftiger Auseinandersetzungen“ in Israel geworden. Er habe keinen Zweifel daran, „dass ein Abschluss des Prozesses dazu beitragen wird, die Intensität der entstandenen Auseinandersetzungen zu verringern“. Der Regierungschef verwies dabei auch auf die „sicherheitspolitischen Herausforderungen und politischen Chancen, denen der Staat Israel derzeit gegenübersteht“. In einer Video-Botschaft sprach Netanjahu zudem von einer „unmöglichen Forderung“ der Richter, dass er dreimal in der Woche aussagen müsse.

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