Israel:Spione auf Maskenjagd

Lesezeit: 2 min

An Ultra-Orthodox Jew wears a mask, as protection from the coronavirus, while shopping for the Jewish holiday Passover,

Unterwegs mit Gesichtsmaske: Der Mossad war im Vergleich zu Bemühungen europäischer Länder früh aktiv, was einen Vorteil angesichts des härter werdenden Wettbewerbs brachte.

(Foto: imago images/UPI Photo)

Der Mossad ist auf einer gefeierten Mission: Der israelische Auslandsgeheimdienst beschafft in aller Welt nötiges Medizinmaterial. Wie, das bleibt im Verborgenen.

Von Alexandra Föderl-Schmid

Normalerweise agiert der Mossad im Geheimen. Seit Kurzem wird jedoch jede erfolgreiche Operation von Israels berühmtem Auslandsgeheimdienst nicht nur publik, sondern öffentlich bejubelt: Denn die Agenten sind im Kampf gegen das Coronavirus an vorderster Front beteiligt. In Israel hat der Mossad die Beschaffung von medizinischer Ausrüstung und Geräten übernommen. Der Geheimdienst nutzt nun die von Spionen gesammelten Informationen und ihre Kontakte bei der weltweiten Jagd nach Beatmungsgeräten, Gesichtsmasken, Schutzoveralls, Laborausstattungen und Corona-Tests.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Mature woman with eyes closed on table in living room; Mental Load Interview Luise Land
Gesundheit
»Mental Load ist unsichtbar, kann aber krank machen«
Digitalisierung
KI, unser Untergang?
Post Workout stretches at home model released Symbolfoto PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright
Gesundheit
Mythos Kalorienverbrauch
Datenschutz
Staatliche Kontrolle durch die Hintertür
Altersunterschiede in der Liebesliteratur
Die freieste Liebe
Zur SZ-Startseite