Krieg in LibanonEinen Grund zu lächeln hat nur Israels Vertreter

Lesezeit: 3 Min.

US-Außenmininister Marco Rubio moderierte ihr Treffen in Washington: Michel Issa, US-Botschafter in Libanon, Libanons USA-Botschafterin Nada Hamadeh Moawad und Israels Botschafter Yechiel Leiter (von li.).
US-Außenmininister Marco Rubio moderierte ihr Treffen in Washington: Michel Issa, US-Botschafter in Libanon, Libanons USA-Botschafterin Nada Hamadeh Moawad und Israels Botschafter Yechiel Leiter (von li.). OLIVER CONTRERAS/AFP

Israelische und libanesische Diplomaten verhandeln erstmals seit Jahrzehnten direkt. Beide Seiten wollen die von Iran gesteuerte Hisbollah entwaffnen –  nur wie? Immerhin deutet sich sich eine Feuerpause für Libanon an.

Von Bernd Dörries, Kairo

Auf den Fotos des historischen Treffens sieht man Gesichter, die wenig feierlich aussehen, man sieht Menschen, die große Anstrengungen unternehmen, möglichst ernst dreinzublicken. Es wirkt wie auf einer Beerdigung. Am Dienstag trafen sich im Außenministerium in Washington die Botschafter Israels und Libanons, zu den ersten direkten Gesprächen beider Länder seit 1993. Damals war es der libanesischen Delegation verboten, ihre Mäntel am selben Kleiderständer aufzuhängen wie die israelische.

Zur SZ-Startseite

Südlibanon
:Die libanesische Tragödie

Die jüngste Geschichte Libanons ist eine Aneinanderreihung von Kriegen und Katastrophen. Während die Welt von einer Waffenruhe in Iran spricht, bombt Israel hier weiter. Besuch in Südlibanon, wo sie trotzdem nicht aufhören, an das Morgen zu glauben.

SZ PlusVon Tomas Avenarius

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: