NahostAlle freuen sich, nur Israel nicht

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„Was, zum Teufel, machst du da?“, soll Trump Israels Premier angeschrien haben, als der am Sonntag Libanon angreifen lässt: Rettungskräfte nach den Attacken auf einen Beiruter Vorort.
„Was, zum Teufel, machst du da?“, soll Trump Israels Premier angeschrien haben, als der am Sonntag Libanon angreifen lässt: Rettungskräfte nach den Attacken auf einen Beiruter Vorort. Zohra Bensemra/REUTERS

Der israelische Premier Benjamin Netanjahu ist im Wahlkampf, er will Härte zeigen. Das Abkommen zwischen den USA und Iran stört da. Es zu sabotieren könnte ihm am ehesten in Libanon gelingen.

Von Bernd Dörries, Beirut

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Während in allen Ländern des Nahen Ostens am Montag große Erleichterung herrschte, dass der Krieg zwischen Iran und den USA mit der Einigung auf eine Absichtserklärung zumindest zwischenzeitlich pausiert, dominierte in Israel Entsetzen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und alle führenden Oppositionspolitiker wollen weiterhin Krieg führen: gegen Iran, gegen die Hisbollah in Libanon, gegen Gaza und Syrien.

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