Israel und der Iran-Krieg„Wir müssen mit dem iranischen Regime reden“

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Während die USA, Israel und Iran eine Waffenruhe vereinbart haben, feuert israelische Artillerie  auf Ziele in Libanon.
Während die USA, Israel und Iran eine Waffenruhe vereinbart haben, feuert israelische Artillerie  auf Ziele in Libanon. Amir Levy/Getty Images

Jair Golan, Ex-General und Parteichef der „Demokraten“, kritisiert Premier Netanjahu für den Angriff auf Iran: Israel sei jetzt in einer schlimmeren Lage als vorher. Er sieht nur ein Kriegsziel – und dafür brauche es ein neues Atomabkommen.

Interview von Sonja Zekri, Tel Aviv

Der Oppositionspolitiker und Ex-General Jair Golan ist einer der unerbittlichsten Kritiker von Premier Benjamin Netanjahu und gilt als Hoffnungsträger der siechen israelischen Linken. Die SZ trifft ihn im Hauptquartier seiner Partei „Die Demokraten“, in einem Hochhausviertel von Ramat Gan bei Tel Aviv. Das Heulen eines Luftalarms unterbricht das Gespräch. Im Schutzraum wechselt der 63-Jährige, geboren in Rischon LeZion, ins Private, zeigt auf seinem Telefon Bilder aus dem fränkischen Gaukönigshofen. Dort lebte sein Vater Gerson Goldner, der 1935 vor den Nazis ins damalige Palästina floh.

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:Was Israel in Libanon anrichtet, ist grausam und kalkuliert

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