NahostkonfliktNetanjahu brüskiert Trump mit Angriffen auf Iran

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Selbst Schimpftiraden des US-Präsidenten Donald Trump beeindruckten Israels Premier Benjamin Netanjahu zuletzt offenbar kaum. Hier ein Treffen in Palm Beach im Dezember.
Selbst Schimpftiraden des US-Präsidenten Donald Trump beeindruckten Israels Premier Benjamin Netanjahu zuletzt offenbar kaum. Hier ein Treffen in Palm Beach im Dezember. JIM WATSON/AFP

Obwohl der US-Präsident den israelischen Premier persönlich mahnte, von Vergeltung abzusehen, ließ Netanjahu Ziele in Iran attackieren. Droht ein Bruch zwischen den engen Verbündeten?

Von Reymer Klüver

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Noch am Sonntagabend hatte Donald Trump in Jerusalem bei Israels Premier Benjamin Netanjahu angerufen. So wie er das inzwischen, wenn nicht täglich, doch so häufig macht wie bei keinem anderen Regierungschef weltweit. Und wie in letzter Zeit oft mahnte Trump den Premier, den er auch öffentlich mit seinem Spitznamen Bibi nennt, zur Zurückhaltung. Israel solle nicht auf den Beschuss seines Territoriums durch iranische Raketen reagieren (die alle abgefangen wurden); eine Attacke, die wiederum vom Regime in Teheran als Vergeltung für vorherige Angriffe Israels auf die von ihm finanzierte Islamisten-Miliz Hisbollah in Beirut bezeichnet worden war.

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