Staubig ist die Landschaft, steinig, sandig, karg. Ein paar Kamele stehen auf Giacometti-dürren Beinen an der Überlandstraße, zottelige Schafe und Ziegen streifen umher, ein wilder Hund dreht seine Runden. Weiter hinten ragen Blechhütten auf, dazwischen ein paar kleine Häuser – das ist das Örtchen Makchul. Der grüne Kranwagen mit den quietschgelben Felgen steht hinter einem der Steinhäuser. Am ausgefahrenen Ausleger des Krans hängt: eine Rakete. Genauer gesagt: die Überreste einer Rakete.
Israels BeduinenRakete im Anflug? Ab in die Röhre
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Israels Schutzschirm hat Löcher, Bunker gibt es nicht für alle. Ein Besuch bei denen, die sich selbst als Bürger „der allerletzten Klasse“ behandelt fühlen: die Beduinen der Negevwüste.
Von Tomas Avenarius, Rahat
