Humanitäre LageIsrael wirft 37 Hilfsorganisationen aus dem Gazastreifen

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Hilfe, die wohl bald nicht mehr nach Gaza kommt. Eine Lieferung der „Ärzte ohne Grenzen“ in der ägyptischen Stadt Al-Arisch im April.
Hilfe, die wohl bald nicht mehr nach Gaza kommt. Eine Lieferung der „Ärzte ohne Grenzen“ in der ägyptischen Stadt Al-Arisch im April. (Foto: Benoit Tessier/Reuters)

Ärzte ohne Grenzen und andere namhafte Hilfsorganisationen müssen ihre Arbeit im Gazastreifen einstellen – offiziell wegen Problemen mit ihren Personallisten. Die NGOs werfen Israel dagegen systematische Behinderung vor.

Von Bernd Dörries, Beirut

Es sind große Namen unter den Hilfsorganisationen: Ärzte ohne Grenzen etwa, Care und die deutsche Organisation Medico International. Sie alle dürfen nach einer Entscheidung der israelischen Regierung künftig nicht mehr im Gazastreifen aktiv sein. Vom 1. Januar an müssen insgesamt 37 Organisationen ihre Arbeit einstellen, sie haben bis März Zeit, den Küstenstreifen zu verlassen. Die Suspendierung kommt mitten im Winter in Gaza, in den vergangenen Wochen gab es schwere Unwetter, es gibt nicht genug Zelte und Decken.

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